LUXBACHERHOF

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Im Umland der Stadt Wolfsberg gibt es zahlreiche historische Gebäude zu besichtigen, die als "Steinerne Zeugen" der Vergangenheit die Zeiten überdauert haben. Darunter zahlreiche Burgruinen und Schlösser, alte Kirchen und Kapellen.

Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art ist das Schloss Waldenstein, das sich im Waldensteiner Graben im Norden des Gemeindegebietes erhebt. Waldenstein wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Auftrag des Bistums Bamberg erbaut, das zu jener Zeit im Waldensteiner Graben den Abbau von Eisenerz betrieb.

Die Kirche von Gräbern zählt zu den ältesten Gotteshäusern des Lavanttals. Der Bau der Kirche soll der Legende nach auf die heilige Hemma (ca. 995- nach 1044), die Kärntner Landesheilige, zurückgehen. Hemma verehelichte sich mit dem angesehenen Grafen Wilhelm von Zeltschach, der später einen Aufstand der Görtschitztaler Knappen so blutig niederschlug, das er beschloss, zur Sühne für seine Taten eine Reise ins Heilige Land zu unternehmen.
Die Kirche von Gräbern, die im Volksmund auch als "Wilhelmskirche" bezeichnet wird, war im Laufe ihrer Geschichte immer wieder das Ziel von Pilgern und Wallfahrern, die an der Grabstätte Wilhelms beteten, um durch seine Fürbitte von schweren Krankheiten, vor allem Kopfkrankheiten, geheilt zu werden.

Die Ortschaften St. Margarethen und St. Michael, im Westen der Stadt Wolfsberg gelegen, sind uralter Siedlungsraum. Zentral im kleinen Ort St. Michael befindet sich das alte Kloster Karmel-Himmelau vom Orden der Karmelitinnen.

In St. Stefan erinnert vieles an die bekannte Dichterin Christine Lavant, die im Friedhof von St. Stefan begraben liegt. Südöstlich der Ortschaft erhebt sich die Burgruine Hartneidstein, ein beliebtes Ausflugsziel. Die Burg, die im Mittelalter in bambergischem Besitz war, wurde von den Türken schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Im Norden von Wolfsberg liegt schließlich die Ortschaft Theißenegg, eines der schönsten Blumendörfer Kärntens. In 1.100 Metern Seehöhe findet man diesen herrlichen Blumengarten, der bei jedem Besucher einen besonderen Eindruck hinterläßt. In Theißenegg, das auf eine mehr als 700jährige Geschichte zurückblicken kann, erhebt sich die alte Kirche St. Magdalena, eine der eindrucks-vollsten Wehrkirchen des Lavanttals. Das Gotteshaus, das in seinem Kern noch romanisch ist, wird von den Resten einer alten Wehrmauer umgeben.
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